Reinke S11 Alu-Selbstausbau – Teil 3: Technik und Deck

Mit Schablonen wird auch der Schiffsname...

Hier zeigen wir, wie die technischen Finessen sowie den Bau eines Resysta-Decks für die Reinke S11 „Born to Live“. Dies ist der dritte Teil der ausführlichen Serie über das Großprojekt von Ilona und Guido Kreuels. Die vorherigen Teile der Reihe findet ihr hier: Vorbereiten des Rumpfes und Innenausbau.

Als Deckbelag verwendet Guido Resysta, ein sehr widerstandsfähiges Material aus Kunststoff mit Reisschalen. Das Material lässt sich verarbeiten wie Holz, allerdings auch „verschweißen“. Mit eingefrästen Nuten sieht es auf den ersten Blick aus wie ein Teak-Stabdeck. Aufgeklebt wurde das Ganze mit Epoxidharz.

An Deck der Expeditionsyacht haben sich die Eigner einige interessante technische Details einfallen lassen, die man so im Serienbau nicht finden kann.

Auch unter Deck ist die technische Ausstattung des Schiffes vom Feinsten. Sämtliche Systeme sind auf professionelle Weise installiert worden und akribisch beschriftet bzw. dokumentiert. Technisch interessant ist zum Beispiel das elektrisch versenkbare Steckschott. Hierfür hat Guido einen Elektromotor mit 200 kg Zuglast an einen umgekehrten Flaschenzug gehängt um mit 20 cm Zuglänge das 80 cm hohe, ineinanderschiebbare Schott bewegen zu können. Aber auch die elektrisch kippbare Liegefläche im Vorschiff (um bei starker Beladung im Heck nicht mit dem Kopf nach unten schlafen zu müssen) und die Meerwasserentsalzungs-Membran unter der Achterkoje (siehe Bilder in Teil 2) sind von dem findigen Elektrotechniker aus Krefeld erdacht worden.

Dies ist der vorerst letzte Teil der Serie. Wir werden euch aber nach Möglichkeit über die Baufortschritte in den monatlichen KlabauterNews auf dem Laufenden halten.

An dieser Stelle auch noch ein großes Dankeschön an Guido und Ilona für die Bilder und Hintergrundinformationen! Ihr habt mit eurer Arbeit schon jetzt viele Menschen inspiriert…

Die KlabauterKiste wünscht immer eine Handbreit Wasser unter den Kielen!

Geschrieben von
Mehr von Jan

Osmose-Sanierung: Rebell Mark II

Osmose: der Alptraum jedes GFK-Bootsbesitzers. Im folgenden Bericht beschreibt Udo Fuellhaas aus...
Weiterlesen

Kommentar verfassen