Komplettrefit Holzpirat

Ein Pirat aus Holz ist eine schöne Möglichkeit, einen echten „Klassiker“ zu segeln, ohne großen Aufwand und allzu hohe Kosten. Allerdings sollte man sich auch ein solches Boot vor dem Kauf gut ansehen. Diese Erfahrung machte auch Bootsbaulehrling Lennard Voigt, der sich 2015 einen alten Piraten (Baujahr 1962) „angelacht“ hat. Im Nachhinein betrachtet „für viel zu viel Geld“, da der Zustand noch schlechter als gedacht war.

Trotzdem ließ sich Lennard nicht entmutigen und verbrachte insgesamt fast 520 Stunden auch nach Feierarbend in der Halle, um an seinem Schätzchen zu arbeiten. Auch wenn das eine ganze Menge Arbeit für ein kleines Boot ist: Wir finden es hat sich gelohnt.

Aber seht selbst:

Das Deck

Das Unterwasserschiff

Der Schwertkasten

Lackieren

Einwassern

Vielen Dank an Lennard für das zur-Verfügung-Stellen der Bilder. Wir wünschen viel Spaß mit deinem tollen Boot und immer eine Handbreit Wasser unterm Schwert!

Geschrieben von
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3 Comments

  • Hallo Jan,
    ich nochmal. Mir ist eben aufgefallen, dass du den Vorsegelhalsbeschlag umgekehrt montiert hast. Ich habe den gleichen Beschlag (von Dauelsberg?) mir dem großen Auge nach vorne hin montiert für Festmacher. Man kann das auch dem Bauplan Nr.2 in der Vergrößerung entnehmen – siehe hier http://www.holzpirat.org/die-segeljolle/bauplane/

    Da die Schraubenlöcher symetrisch sind kann man das leicht beheben bei Bedarf. Anyway, wird auch so gehen.

    Viele Grüße, Malte

    • Hallo Malte,

      vielen Dank für den Hinweis! Ich werde das an Lennard weiterleiten. (Ich selber habe ja nur den Bericht über deine tolle Arbeit geschrieben).
      Liebe Grüße,
      Jan

      P.S.: Ich freue mich natürlich sehr über eine Verlinkung…

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